Kunst ist Vision

Sikrit Berger: Bildende Kunst

Der Besucher

Erst jetzt ist es mir gelungen, ein besonderes Erlebnis zu verarbeiten, das ich bis jetzt nicht erklären kann. Inzwischen habe ich versucht, eine Illustration der Situation zu gestalten, mehr oder weniger befriedigend, denn der starke gefühlte Eindruck ist mehr als das Gesehene.
Unsere Wahrnehmung ist unzuverlässig und schlichtweg nicht objektiv an andere Menschen weiterzugeben. So will ich versuchen, es möglichst unvoreingenommen und analytisch hier in Worte zu fassen:

Die Nacht zum 23. Februar 2026:

Ich wache in der Nacht auf, und es ist alles still. Im Zimmer ist es halbdunkel, draußen die Straßenlaternen sind hell und die Vorhänge an meinen Fenstern lassen diffuses Licht hinein. Ich bin nicht sofort ganz wach, aber keineswegs müde oder schlaftrunken, Es war vorher beim Einschlafen wieder sehr laut in der Wohnung unter mir gewesen, ich hatte mich mit Konzentration und Einstimmung auf Gelassenheit soweit abgeschirmt, dass ich einschlafen konnte. Wie viel Zeit seitdem vergangen war und welche Uhrzeit es jetzt war, das weiß ich nicht, habe keine Uhr direkt am Bett.
Warum bin ich aufgewacht ? Diese Frage stelle ich mir immer, wenn ich nachts wach werde. Es scheint alles ruhig zu sein, ich höre nichts mehr, dafür sehe ich etwas….

Die Sichtung

Ich liege auf dem Rücken und habe den Rest des Zimmers gut im Blick. Als sich meine Augen an die Lichtverhältnisse angepasst haben, sehe ich eine Gestalt, nicht weit von mir entfernt an der Tür zum Nebenzimmer stehen.
Diese Gestalt war hell, fast weiß, aber eher ein nebelartiges Weiß. Sie war sehr groß, schmal, ich kann es gut einschätzen, denn sie stand direkt am Türrahmen und erreichte mit dem Kopf fast den oberen Rahmen, also geschätzt an die 2 Meter groß. Sie stand mit dem Rücken zu mir, etwas gedreht nach rechts an der linken Seite der Tür, sodass ich einen Teil ihrer rechten Seite und Kopfes sehen konnte. Sie schaute mich offensichtlich nicht an, sondern nach außen in das angrenzende Zimmer. Stand da regungslos wie eine Art Wächter.
Sofort dachte ich an einen „Tall White“, eine Alien-Art, von der ich im Internet gelesen hatte. Es war keine Kleidung zu sehen, keine Details, der Kopf länglich, wie man es von den Alien-Darstellungen kennt, mit großen dunklen Augen, von denen ich nur das rechte Auge sehe, schräg von hinten.

Die Auswirkungen und meine Reaktion

Ich fühlte keine Angst, wollte das aufklären und konfrontieren, schnell aufstehen, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Allerdings kam dann doch ein Schreckmoment, denn ich war schon mit den Beinen aus dem Bett, und …….. das Aufstehen war mir nicht möglich, ein sehr starkes Schwindelgefühl erfasste mich, ich fühlte es deutlich in meinem Kopf und meine Beine knickten einfach ein… ich erinnere mich an mein Gefühl dabei, es war eher großes Staunen als Erschrecken.
Ich dachte nur: Oha, was ist das denn? – und musste mich wieder hinlegen. Im Liegen war meine Wahrnehmung wieder völlig normal. Auch ein 2. Versuch endete ebenso. Ich stellte fest, dass der Schwindel in dem Moment einsetzte, wenn ich den Kopf hob, senkte ich ihn wieder dann war alles wieder gut. Nach mehreren Versuchen mit demselben Ergebnis gab ich es auf und dachte, okay dann bleib ich halt liegen. Es fiel mir erstaunlich leicht, das zu akzeptieren, weder Angst, noch Neugier oder Ärger. Das Wesen an der Tür hatte sich nicht geregt oder auf meine Versuche reagiert, weder schaute es mich an noch ließ es irgendeine Bewegung sehen.
Nach dieser Erkenntnis und Akzeptanz bin ich einfach wieder eingeschlafen und einige Stunden später ganz normal aufgewacht. Und das Erlebte war sofort in allen Details präsent, wie es ein Traum niemals ist.

Anschließende Analyse und Nachbearbeitung

Im Nachhinein will ich versuchen, zu beschreiben, wie ich es gefühlt habe, Es war, als wäre eine Schicht andersartiger Atmosphäre über meinem Bett, genau über meinem Gesicht, Sobald ich den Kopf hob, geriet mein Kopf in diese andere Schicht, drang in diese dichtere Schicht ein, und das verursachte sofort diesen Schwindel.
Wie ein Taucher, der aus dem Wasser wieder in die Luft kommt… oder umgekehrt. Das erklärt auch ein wenig den verschwommenen, nebelartigen Eindruck, den ich von dem Besucher hatte… Ich sah durch diese fremde Atmosphäre mit anderer Konsistenz hindurch und entsprechend gefiltert, verzerrt.
Seit dieser Nacht habe ich alle möglichen Quellen durchforscht, recherchiert, keine befriedigende Deutung gefunden. Das mit der dichteren Schicht der Atmosphäre scheint mir ein Schlüssel zu sein, die Grenze zu einer andere Realität… wie verdichtete Energie.


Ich werde weiter suchen nach einer Erklärung.
Hat jemand Ähnliches schon erlebt? Für Erfahrungsaustausch, Ideen und/oder Deutungen anderer bin ich offen. Nachricht sehr gerne per Email an: sikrit.berger@gmail.com

Als zusätzliche möglicherweise wichtige Information und Hintergrund:
… es sind keine Drogen (irgendwelcher Art) im Spiel, auch keine Medikamente, keine Krankheiten, keine besonderen Ernährungsgewohnheiten. Eher eine jahrzehntelange Meditationspraxis und fundierte tiefenpsychologische Grundkenntnisse.


(Anmerkung: Text und Bild sind ohne jeden Einfluss von künstlicher Intelligenz entstanden.)

Weiter Beitrag

© 2026 Kunst ist Vision

Thema von Anders Norén